Musikmesse 2015

Bildeindrücke von der Musikmesse in Frankfurt - April 2015
Bildeindrücke von der Musikmesse in Frankfurt - April 2015

Bei strahlendem Sonnenschein und Frühlingstemperaturen um die 25 Grad startete am 15. April 2015 die diesjährige Musikmesse (die größte der Welt!) in Frankfurt. Wer sich in Richtung Agora-Stage (Zelt mit Live-Performances) über das Messegelände bewegte, bekam nicht nur echte Hingucker wie den bereits bekannten Gibson-Bus zu sehen, sondern konnte sich vor oder nach einem Konzert bzw. Messehallenbesuch auch gemütlich bei einem Getränk oder einem Imbiss in der Sonne entspannen. Interessante Gesprächspartner sind ja zuhauf vor Ort...

Neben Terminen für meinen Musikverlag Tunesday Records & Publishing, habe ich mir etwas Zeit genommen, um nach interessanten Equipment für uns Gitarristen Ausschau zu halten. Mindestens zwei Highlights sind mir dabei sofort in die Augen und Ohren gefallen...

Tsakalis Gitarren-Pedale - Boutique-Sound für E-Gitarristen!

Es ergab sich ein interessanter Austausch mit dem grandiosen Sound-Tüftler Chris Tsakalis aus Griechenland: Der Sound dieser kompakten Bodentreter ist dermaßen "amtlich", dass man kaum glauben möchte, dass kein größerer Röhrenamp im Spiel ist, wobei beim Flaggschiff der Boden-Pedale, dem "G-Spot" zwei echte Röhren verbaut wurden.

Die handgefertigten Pedale machen in der Verarbeitung einen grundsoliden Eindruck und klingen großartig. Auch bei stärkeren Verzerrungen behält der Ton Konturen und verschwimmt nicht. Eine gewisse Grunddynamik bleibt auch erhalten und das Ganze kommt mit viel Biss (Attack) im Gitarrensound!

Aufgrund dieser hochwertigen Klangeigenschaften und phantastischen Sound-Ausbeute möchte ich die Tsakalis Pedale von AudioTubeWorks hier gerne vorstellen, da sie mich als Gitarristen begeistert haben. Daher biete ich die Pedale von Tsakalis nun auch in meinem Tunesday Records Online Shop an...

Im Herbst 2015 machte ich mit anderen Gitarristen einen großen Verzerrer-Pedale-Vergleichtest mit "Blind-Abhören": D.h. einer von uns spielte, die anderen wussten nicht welches Pedal er gerade einschaltete und mussten blind auswählen welches Pedal den besten Sound lieferte.

 

Der große Gewinner als bestes "Rock-Pedal" für fetzige Rhythmus- oder singende Leadsounds mit hervorragendem Obertonverhalten war der Tsakalis AudioWorks "NERVE". Wie sagte doch einer von uns: Damit macht Solieren einfach am meisten Spaß! Was ich nur unterstreichen kann...

 

Hier Infos zum "Nerve"-Pedal inkl. Bestellmöglichkeit. Einen ersten Hör-Eindruck bekommst Du auch unter unten stehendem Produkt-Video.

Hörproben in unten stehenden Videos!!!

 Neben "G-Spot" und "Nerve", die beide brachiale Verzerrung und Gain bis zum Abwinken erzeugen, gibt es aus demselben Hause noch ein drittes Verzerrerpedal: Riff-Raff" ist eher für die leichteren Verzerrungen zuständig, bleibt dabei äußerst dynamisch mit exzellenter Anschlags- und Tonkontrolle. Der Sound ist sehr cremig, aber mit genügend Attack, somit ideal für Rock-Riffs & Blues-Licks!

Der Sound ist sehr erlesen - echt Boutique-mäßig, kein Sound "von der Stange"! - und entfaltet ein breites Klangspektrum je nach Anschlagsstärke und Spieltechnik. Das bei Bodentretern oft verbreitete Phänomen eines einheitlichen "eingematschten Sounds" sucht man hier zum Glück vergeblich!

Als erfrischend kompetent und freundlich erweist sich der Sound-Tüftler Chris Tsakalis... ein zugänglicher Gesprächspartner, der weiß wovon er spricht und ein gutes Händchen für Gitarrensounds besitzt!

 

Bild rechts: 2 Röhren schmücken das Innenleben des G-Spots...

Das handverdrahtete Innenleben des G-Spots
Das handverdrahtete Innenleben des G-Spots

Weitere Infos zu den hier vorgestellten Geräten in Kürze !


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Im unten stehenden Video könnt Ihr Euch vom Sound des "Nerve" Pedals überzeugen:

Nerve 2-Kanal Highgain Distortion-Pedal für Gitarristen

Hier kannst du das Pedal direkt bestellen.

Gitarrensynthesizer von Boss: SY 300 - Plug & Play!

Mit dem brandbeuen Modell SY 300 von Boss, kommt ein Gitarrensynthesizer auf den Markt, der direkt (und das ist neu) vom Gitarrenoutput getriggert werden kann. Es ist somit kein separater Tonabnehmer für den Synth und damit kein Umbau an der Gitarre selbst notwendig! Neben allerlei Flächensounds bietet der SY 300 auch eine Reihe von Solo-Sounds an...

Die Latenz (also die Zeit die vergeht vom Anschlag bis zum gehörten Sound - die bei früheren Modellen teilweise recht lange war) ist absolut überzeugend. Beim ersten kurzen Test am Messestand von Roland (Mutterkonzern von Boss) konnte ich schöne Flächen, aber vor allem sehr überzeugende Lead-Sounds anspielen. Nun mag man sich fragen warum spielt man dann nicht gleich Keyboard, wenn man solche synthetischen Sounds hören möchte?

Nun, zum einen werden Spielphrasierungen wie Bendings der Gitarre perfekt übertragen, was zu neuen Ideen führt. Zum anderen kann nicht jeder Gitarrist Keyboard spielen oder hat nicht unbedingt einen Keyboarder zur Seite... aber auch das Doppeln von Synth- & Gitarrensounds mag für viele Gitarristen seinen besonderen Reiz versprühen.

Boss SY 300 Guitar Synthesizer (Music Fair 2015 Frankfurt/Main)
Boss SY 300 Guitar Synthesizer (Music Fair 2015 Frankfurt/Main)