Powerchords für E-Gitarre

Als "Powerchords" bezeichnet man relativ einfach zu greifende Gitarrengriffe (vornehmlich für E-Gitarre gedacht) ohne Terz. Der Grundaufbau wäre demnach: Grundton (1) und die Quinte (5), wobei man den Grundton auch gerne in der Oktave doppelt, was zum Aufbau Grundton/Quinte/Oktave, in Intervallzahlen "1 - 5 - 8 (1)" führt. Abgekürzt werden Power-Chords (PCs) nach dem Buchstaben für den Grundton mit einer zusätzlichen 5, z.B. A5.

 

So richtig zum Klingen bringt man PCs rocktypisch mit stärker verzerrtem Gitarrensound. Sie sorgen für die fetten rockenden Riffs bzw. für brachiale "Gitarrenwände" in so manchem Rocksong.

 

Häufig kehrt man auch die Tonlage um, was dann zu einfachen Quarten-Voicings führt. Da die Saiten der Gitarre größtenteils in Qarten gestimmt sind, ist dies sehr leicht zu greifen: Z.B. einfach 2 Töne auf der D- und G-Saite am selben Bund abgreifen!

 

Die "fett" klingenden Voicings mit Grundton, Quinte und Oktave lassen sich am einfachsten mit leeren Saiten als Grundton greifen.

E5 entspräche demnach: leere tiefe E-Saite, "B" (deutsch: "H") am 2. Bund der A-Saite und noch mal den Grundton "E" oktaviert am 2. Bund der D-Saite.

Für A5 spielt man die leere A-Saite sowie die D- und G-Saite abgegriffen am 2. Bund.

Ohne Leersaiten spielt man PCs meist mit dem ersten Finger für den Grundton sowie den 3. und 4. Finger der Greifhand für Quinte und Oktave. Siehe unten stehendes Foto-Beispiel C5 !

Powerchord C5 in der 3. Lage (www.gitarre-lernen-online-kurse.de)
Powerchord C5 in der 3. Lage (www.gitarre-lernen-online-kurse.de)

Dead-Notes mit PCs & Single-Lines: